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HDPE-Rohrsysteme
Entdecke die HDPE-Rohrsysteme von instmaier!
HDPE: Hervorragendes Material für die Gartenbewässerung
HDPE („High-Density Polyethylene“ Deutsch: Polyethylen mit hoher Dichte) ist sowohl im privaten als auch gewerblichen Bereich vorzufinden. Diese besondere Art des Kunststoffs Polyethylen zeichnet sich durch seine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber äußeren Einflüssen aus und ist darüber hinaus vielseitig einsetzbar. So kommt HDPE insbesondere in der Wasserversorgung zum Einsatz und reicht von landwirtschaftlicher Bewässerung bis zur Trinkwasserversorgung. Der Feststoff ist in diversen Industriezweigen zu finden, aber auch im eigenen Garten findet er Verwendung. Zum Beispiel für die heimische Gartenbewässerung. Im Folgenden soll es um ebendiese Verwendung von HDPE im eigenen Garten gehen.
Vorteile von HDPE im eigenen Garten
In ihrer Materialbeschaffenheit sind HDPE-Rohre flexibler als herkömmliche Kunststoff- oder Metallrohre. Sie sind jedoch auch deutlich steifer als ein handelsüblicher Gartenschlauch. Im Vergleich zu statischeren Materialien lässt sich HDPE leichter verlegen und transportieren. Nichtsdestotrotz zeichnet sich PE und insbesondere HDPE durch seine Robustheit aus gegenüber äußeren Einflüssen wie z.B. UV-Strahlung, extremen Temperaturen und diversen Chemikalien. Darüber hinaus ist Polyethylen zur Gartenbewässerung meist preiswert und weist eine starke Langlebigkeit von mindestens 50 Jahren auf. Für die Umwelt ist das Verlegen von PE-Wasserleitungen im eigenen Garten weitestgehend unbedenklich. Bei Unklarheiten sollten jedoch u.a. lokale Bauvorschriften, Wasserregelungen und Ähnliche Reglementierungen vor Installation abgeklärt werden. Im Allgemeinen ist der Kunststoff durch seine Praktikabilität und Robustheit besonders gut für die Verlegung im Garten geeignet.
Anwendung von HDPE zur Bewässerung des Gartens
HDPE-Wasserleitungen werden zwar meist unterirdisch angelegt, eine Verlegung ist jedoch auch oberirdisch möglich. Einzelne Rohrteile können mithilfe von Klemmfitting-Verbindungsstücken miteinander verbunden werden, sodass ein Rohrsystem beliebiger Größe angelegt werden kann. Es bieten sich nach Installation der Wasserleitungen diverse Möglichkeiten das System zu automatisieren oder anderweitig zu erweitern. Beispielsweise ist es durch einen Bewässerungscomputer möglich, die Wassermenge genau zu regulieren und auch in Abwesenheit fortlaufen zu lassen. Mit Blick auf die Rohr Maße für den eigenen Garten sind 20, 25 und 32 Millimeter Außendurchmesser üblich. PE-Rohre sind zumeist DVGW-zertifiziert, weshalb auch die Trinkwasserversorgung oder Bewässerung von verzehrbaren Pflanzen kein Problem darstellt.
Hierauf sollten Sie achten
Wir empfehlen, die Rohre bei milden Temperaturen über 12 Grad zu verlegen, da die Flexibilität des Kunststoff Materials in Abhängigkeit zur Außentemperatur variiert. HDPE-Rohre sollten lediglich Kaltwasser führen, um dem Material nicht zu schaden. Eine Wassertemperatur von 60 Grad sollte nicht überschritten werden. Die Rohre sind sowohl als Druck- als auch als Saugleitung verwendbar. Es gilt jedoch darauf zu achten, dass ein Mindestdruck von 12,5 Bar gewährleistet werden kann.
Schrittweise Installationsanleitung für ein HDPE-Bewässerungsystem
- Wählen die für deine Anforderungen passende Rohrgröße und ermittle den Bedarf an Rohrmaterial.
- Hebe nun Gräben für das Rohrsystem aus. Hierbei sollte eine Mindesttiefe von 15 cm eingehalten werden. Wir empfehlen eine Tiefe von rund 70 cm, um die Gefahr bei Frost zu minimieren. Sofern die Rohre bei Frost wasserfrei gehalten werden, müssen sich Seitens des Materials auch bei einer geringeren Tiefe keine Sorgen gemacht werden.
- Als nächstes folgen das Zurechtschneiden und Verlegen der Rohre innerhalb der zuvor ausgehobenen Gräben.
- Es folgt das Entgraten der Rohrendstücke. Hierfür eignen sich beispielsweise Messer oder Feile.
- Verbinde nun die Rohrteile mithilfe der Klemmfitting-Stücke.
- Als vorletztes bringst du je nach Bedarf Düsen, Ventile, Tropfschläuche oder Ähnliche Vorrichtungen zur Regelung der Bewässerung an.
- Zu guter Letzt: Die Zuschüttung der ausgehobenen Gräben und verlegten Wasserleitungen.
Häufige Fragen im Zusammenhang mit HDPE-Rohrsystemen
Die Beiden Kunststoffrohre unterscheiden sich in Mehreren Punkten. HDPE gilt als umweltfreundlicher, sowohl in der Herstellung als auch aufgrund seiner Beständigkeit gegenüber chemischen Stoffen. In der Anschaffung ist es zwar teurer als PVC-Rohre, gleicht dies aber durch seine Langlebigkeit aus. Während PVC-Rohre sich eher weniger für den niedrigeren Temperaturbereich eignen, so besitzen sie eine höhere Druckbeständigkeit als HDPE-Wasserleitung und kommen je nach Variante mit rund 90 Grad Celsius klar.
HDPE-Rohrsysteme eignen sich unter anderem für folgende Bewässerungsarten:
- Tröpfchenbewässerung
- Sprinkleranlagen
- Bewässerung größerer Flächen (z.B. in der Landwirtschaft)
HDPE-Rohre sind durch ihre Langlebigkeit, Beständigkeit bzgl. Chemikalien und Ihre effiziente Herstellung für die Umwelt weitestgehend unbedenklich. Es handelt sich zwar um ein Kunststofferzeugnis aus Rohöl, ist im Vergleich zu ähnlichen Produkten aber positiv auf die Umweltverträglichkeit zu bewerten.
Sofern es sich um kleinere Projekte im eigenen Garten handelt, ist es mit ein wenig handwerklichem Geschick möglich ein Bewässerungssystem im eigenen Garten zu installieren. Bei größeren, komplexeren Vorrichtungen mit z.B. automatisierter Steuerung oder unterschiedlichen Bewässerungszonen kann es hilfreich sein, fachmännische Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Solltest du weitere Fragen zu unseren Produkten haben, beraten unsere Profis im hauseigenen Kundenservice dich gerne – natürlich schnell und kostenlos.